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Alpenstürmer" sorgen für tolle Stimmung

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Alpenstürmer" sorgen für tolle Stimmung
Pfingstturnier der SGH: "Alpenstürmer" sorgen für tolle Stimmung
Von Andreas Dach

 
Letztlich wird sich nie so ganz erschließen lassen, warum Menschen zum Tanzen auf Tische und Bänke steigen. Es ist wackeliger, instabiler. Und doch: Der Reiz ist ungebrochen.


 


 
 Gut eine Stunde hatten die "Alpenstürmer" aus Tirol den knapp 400 Party-Gästen im Hackenberger Festzelt am Sonntagabend eingeheizt - da standen die ersten schon auf den Bänken. Klatschten, trampelten, sangen. Eine Wahnsinnskulisse. Und die Bestätigung für den Gastgeber, mit dem Duo aus Österreich einmal mehr eine ideale Wahl getroffen zu haben.
 
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es passte einfach. "Die ersten Leute haben schon geklatscht,

als wir gerade erst um die Ecke gefahren sind", grinste Stefan Alscher, den alle nur Rappel nennen. Er ist so etwas wie der "bergische Manager" der Band, will sich darauf allerdings nicht begrenzt wissen: "Im Prinzip bin ich für alle Auftritte nördlich von Frankfurt zuständig."
 

 Weshalb er auch dafür sorgen will, dass sich die Alpenstürmer in unserer Region nicht     "abnudeln". Am 25. September treten sie beim Open-Air-Fest in der Lenneper Altstadt auf, einen Tag später bei der Feuerwehr Holte in Hückeswagen, schließlich am 2. Oktober beim Oktoberfest in Wermelskirchen. "Nächstes Jahr werden wir diese Gegend meiden", so Alscher, den eine enge Freundschaft zu den Herren aus Tirol verbindet. Zu Reini aus Kufstein und zu Jakob aus Wildschönau, die am Samstag noch bei einer Hochzeit in Kitzbühel für Stimmung gesorgt hatten. Am Sonntag flogen sie dann nach Köln, wurden dort von "Rappel" und ihrem Techniker "Muli" abgeholt. Letzterer war natürlich mit dem Van angereist. Profihaft.
 
Als es dann um 19 Uhr im Festzelt losging, war alles perfekt vorbereitet gewesen. Für einen langen Abend, der von der Stadt Remscheid ausdrücklich gestattet worden war. Die Fußball- und Alpenstürmer-Freunde dankten es mit phänomenaler Stimmung. Hoch droben auf den Holzbänken. Kaum vorstellbar, dass sie im kommenden Jahr auf die Tiroler Jungs verzichten müssen. "Man soll nie nie sagen", so Alscher. Und ließ damit ein Hintertürchen auf.
 
Allerdings ist nicht gesichert, dass es im nächsten Jahr wieder ein Zelt geben wird. Der Kosten wegen (4000 Euro) plant die SGH möglicherweise einen Umzug in die Sporthalle Hackenberg.